07.10.2011

Michelbach zu Ude-Nominierung

Der Vorsitzende der CSU-Mittelstands-Union, Hans Michelbach, wertet die Nominierung des scheidenden Münchner Oberbürgermeisters Christian Ude zum SPD-Spitzenkandidaten als "Eingeständnis der SPD, dass sie auch bei der nächsten Landtagswahl verliert". Michelbach sagte am Freitag in München:

"Die Nominierung Udes als Spitzenkandidat für die nächste Landtagswahl zeigt schlaglichtartig das ganze Ausmaß des personellen und politischen Desasters der bayerischen SPD. Als Top-Angebot präsentieren die Sozialdemokraten einen angehenden Polit-Pensionär, der in der zerstrittenen Partei ohne jede Mehrheit für viele seiner Vorstellungen ist.

Landesvorsitzender Pronold hat Angst vor Niederlage

Der Landesvorsitzende Pronold weigert sich aus Angst vor der Niederlage, selbst in den Ring zu steigen. Das letzte Fünkchen verzweifelter Machthoffnung der SPD liegt im Werben um eine Koalition mit den Grünen und anderen Zukunftsverweigerern.

Ude geht es nicht um eine gute Zukunft

Ude selbst geht es nicht um eine gute Zukunft für die Menschen und das Land. Das zeigt überdeutlich seine Ankündigung, bei  im Fall einer Wahlniederlage nach einer Wahlniederlage nicht den Fraktionsvorsitz im Landtag zu übernehmen. Der Noch-OB hat nur Angst, nach dem Abschied aus dem Amt auch aus den Schlagzeilen zu verschwinden.

Bayern braucht Landesregierung, die das Land weiter voranbringt

Bayern braucht aber eine Landesregierung, die das Land weiter voranbringt, seine Spitzenposition in Deutschland und damit auch das Wohl der Bürger sichert. Diese Perspektive bietet den Menschen nur die CSU."